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Der Weg des Eisens

Mit dem Doppeldecker-Cabriobus durch den Ennepe-Ruhr-Kreis

Jeden 3. Mittwoch von April bis Oktober, 10:00 Uhr ab Busbahnhof Witten (obere Busspur)
(Voranmeldung notwendig!)

Auf den Spuren der beiden „Elemente“ Wasser und Eisen, die den Ennepe-Ruhr-Kreis schon seit mehr als 2000 Jahren zu einem wichtigen industriellen Zentrum gemacht haben, bewegt sich diese Tour durch den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, vorbei an zahlreichen baulichen Hinterlassenschaften der Vor- und Frühindustrialisierung.

Ab Mitte des 13. Jahrhunderts revolutionierte die Wasserkraft die Weiterverarbeitung des Eisens. Schon zu dieser Zeit begann die Wirtschaft in zunehmenden Maße die Landschaft zu prägen: Um dem steigenden Holzkohlebedarf gerecht zu werden und dennoch den Raubbau am Wald in Grenzen zu halten, entwickelten sich besondere Formen der Waldbewirtschaftung. Später kamen Stauteiche und Talsperren hinzu, um die zahlreichen Hammerwerke mit Energie zu versorgen.

Die ca. fünfstündige Tour beginnt in Witten am Kornmarkt.

Vorbei am Stahlhammer und am Wasserturm in Witten-Bommern fahren wir in das südlich im Ennepe-Ruhr-Kreis gelegene Ennepetal zur Heilenbecker Talsperre, der ältesten im Sauerland.

Über das Höhendorf Rüggenberg führt die Fahrt nach Ennepetal-Milspe und durch das Tal der Ennepe. Am Krenzer Hammer, einer historischen Werkzeugfabrik (die letzte noch produzierende Freiformschmiede im Ennepetal stellt Spezialwerkzeug für verschiedene Berufsgruppen her) machen wir einen Besichtungsstop und erhalten dort auch einen leckeren Mittagsimbiss.

Dann fährt der Bus vorbei an der Ennepetalsperre, über den „höchsten Berg des Ruhrgebietes“, den Wengeberg, nach Breckerfeld mit seinen beiden Jacobus-Kirchen.

Über Zurstraße, Hagen-Haspe und Wetter-Grundschöttel fahren wir durch das Ruhrtal zurück nach Witten. Die Ankunft ist dort gegen 15:30 Uhr.

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