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Wanderweg Obersprockhövel

Waldpassagen wechseln mit Weiden oder kurzen Verbindungsstrecken, auf denen man schöne Aussichten in die dünn besiedelte Flur Obersprockhövel findet. Dem aufmerksamen Wanderer begegnen an einigen Stellen Spuren der Industriegeschichte. Unterwegs bieten sich Bänke zur Rast an und eine Kornbrennerei lädt zum Erwerb ihrer Erzeugnisse ein.

Unsere Tour beginnt an der Ecke Kreßsieper Weg, Bruch und Löhener Straße in Obersprockhövel. Mit den Wegzeichen oder ✖28 des Graf-Engelbert-Weges folgen wir auf dem Kreßsieper Weg am Waldrand dem Felderbach. In einem kleinen Waldstück zur Linken fällt guten Beobachtern ein Hügel auf, bei dem es sich um eine Halde am Lichtloch Nr. 12 des Herzkämper Erzstollen handelt. Wir treffen auf eine Weggabelung, verlassen den Graf-Engelbert-Weg und den Felderbach und nehmen den rechten, leicht ansteigenden Weg. Ab hier folgen wir dem Kreis mit Welle des Agendarundweges Obersprockhövel. Nach etwa 100 Metern sehen wir im Tal das Gehöft Fahrentrappe; in der Wiese vor uns liegt das Stollenmundloch des Kreßsieper Erbstollens. Er erhielt seinen Namen nach dem nahen Hof Kreßsiepen, einem der ältesten in Sprockhövel, zu dem wir nun gehen; vor dem Hof scharf rechts in einen den Berg hinaufführenden Waldweg hinein.

An der nächsten Einmündung wenden wir uns scharf nach links und erklimmen ein gutes Stück des Winterbergs; wir ignorieren einen Abzweig nach links und kommen an eine Wegkreuzung, wo wir uns vom Agendarundweg trennen und den nach links in den Wald abgehenden Weg nehmen. Mit leichtem Gefälle erreichen wir bald eine weitere Weggabelung; hier gehen wir links in den nicht ansteigenden Weg, dann durch ein Weidegatter auf eine große Wiese mit einem schönen Panoramablick. Der Wiesenpfad führt und in einem Bogen um den Winterberg herum. Hinter einer weiteren Weidesperre betreten wir auf abermals leicht ansteigenden Weg den Wald. An der nächsten Weggabelung nach rechts bis zu einer Wiese, wo endlich der lange Anstieg sein Ende findet; wir genießen den Ausblick auf einen Wuppertaler Wasserturm und über Bochumer Gebiete. An einem Leitungsmast gehen wir nach links und verlassen durch ein Weidegatter die Wiese, biegen nach links in die kleine Nockenbergstraße ein und folgen ihr etwa 100 Meter weit, um dann auf einer Brücke zur Rechten die parallel verlaufende Landstraße Wodantal zu überqueren. Ab hier leiten uns wieder die Zeichen des Agendarundweges, der Hattinger Rundweg mit dem H im Kreis kommt hinzu. Auf der anderen Seite der Brücke wandern wir an dem Hof An der Kötterei vorbei, betreten durch eine Weidesperre eine weitere Weide und wandern am Waldrand bis zur gegenüberliegenden Weidesperre. Ein kurzes Stück Feldweg bringt uns zur Hofschaft Im Poppenberg; hier bei den Gebäuden wenden wir uns mit dem Hauptweg nach links und nach wenigen Metern nach rechts in einen Waldweg, der uns in das Naturschutzgebiet Wald am oberen Paasbach führt.

Wir gehen weiter talwärts bis zu einer Wegkreuzung, hier rechts. Der Hattinger Rundweg verlässt uns wieder, aber wir können weiterhin den Wegzeichen Kreis mit Welle des Agendarundweges folgen. Hinter der Kreuzung überqueren wir den Paasbach und gehen leicht ansteigend bis zu einer lang gezogenen Linkskurve. Am Ende der Kurve zweigen zwei schmale, leicht zu übersehende Waldwege nach rechts ab; in den ersten davon biegen wir ein und finden nach wenigen Metern wieder das Zeichen des Agendarundweges. An einer weiteren Wegkreuzung weichen wir erneut vom Agendarundweg ab nach rechts; ein leicht zugewachsener Hohlweg bringt uns bergab in das kleine, stark eingeschnittene Kerbtälchen eines schmalen Quellbaches, der in den Paasbach mündet. Mit einem beherzten Sprung setzen wir hinüber; dahinter führt uns ein schmaler Pfad durch Ilexbewuchs und alten Buchenbestand steil hinauf. Am Quellteich des Bächleins kommt der Hof Auf dem Kotten in Sicht. Wir durchqueren den Hof, auf dem Lamas gezüchtet werden; hinter dem ersten Fachwerkgebäude rechts und über die Zufahrt zur Hofschaft zur Löhener Straße. Mit einem leichten Rechtsversatz überqueren wir die Straße zu einer weiteren kleinen Zufahrtsstraße hin, die uns – erneut mit dem Agendarundweg – durch ein Wäldchen zu dem Gut Auf Oberdräing führt. Unser Blick fällt auf die weit ausladende Talsenke am Oberlauf des Sprockhöveler Baches, die durch die Trasse der ehemaligen Bahnverbindungen Wuppertal Barmen- Hattingen geteilt wird. Wir durchqueren den Hof Auf Oberdräing und nähern und dem Bahndamm und einem kleinen Tunnel. Von hier bietet sich mit einem Abstecher ein paar hundert Meter weiter geradeaus die Möglichkeit zur Einkehr im China-Restaurant Haus Dräing. Zurück biegen wir vor dem Tunnel nach rechts auf einen Feldweg ab, der zum Niveau des Radwegs auf der Trasse ansteigt.

Von der Bahntrasse weg folgen wir weiter dem Feldweg um einen kleinen Hügel bis zu einem Wald; hier links auf den Weg mit der Schranke und am Waldrand entlang auf einen mit Buchen bewaldeten Höhenzug zu, im Wald dann an der übernächsten Kreuzung nach rechts. Die Wegzeichnung auf dem ansteigenden Waldweg ist eher dürftig, aber wir bleiben immer auf dem als Hauptweg erkennbaren Waldweg. Hinter einer kleinen Weide wird die Topographie flacher und en kleiner Waldstreifen geleitet uns erneut zur Landstraße Wodantal. Vorsichtig überqueren wir die stark befahrene Straße, halten uns nach rechts und biegen gleich in die Nockenbergstraße ein. Die Straße macht eine Biegung nach rechts; geradeaus liegt der Hof Auf Leckebüschen mit der Kornbrennerei Hegemann und dem angeschlossenen Hofladen. Weiter auf der Nockenbergstraße kommen wir zu einem einzelnen Baum, wo wir den Agendarundweg nach links in eine Zufahrt hinein verlassen. Schnell erreichen wir einen Wald und biegen in einen nach rechts führenden Waldweg ein. Auf dem linken der beiden hier kurzzeitig parallel verlaufenden Weg kommen wir an eine Gabelung und wählen den Weg mit der großen Schutzhütte, wo das Naturschutzgebiet am Nockenberg beginnt. Der Waldweg endet abrupt an einem Weidezaun; jetzt müssen wir sehr aufmerksam sein. Wir halten uns rechts und suchen den Eingang zu einem kaum ausgetretenen Pfad durch das Stechpalmengebüsch. Der Trampelpfad ist auf dem mit Laub bedeckten Boden nur schwer auszumachen; grundsätzlich sollten wir jetzt in der Nähe des Weidezaunes zu unserer Linken bleiben. In einem kleinen Kerbtal steigen wir über ein Bächlein, und auf der anderen Seite wird der Pfad bald deutlicher; wir laufen über eine Kammlage und halten uns weiterhin tendenziell links, um nicht den Pfad zu versäumen, der nun entlang eines weiteren Kerbtals vom Kamm absteigt. Wir gelangen in eine leichte Senke mit kleinen Hügeln und trichterförmigen Vertiefungen im Boden – Halden und sogenannte Pingen, die die Schächte der ehemaligen Bergwerke Buschbank und Buschnebenbank und ein kleines Stück weiter der Zeche Sieper und Mühler markieren.

Bei einer Infotafel gehen wir nach rechts und durch einen kleinen Hohlweg, der in Höhe des Hauses Nr. 4 auf den Kreßsieper Weg und den Felderbach trifft. Ab hier leiten uns die Wegzeichen ✖28 bis zum Ende der Wanderung. Der Kreßsieper Weg bringt uns am idyllischen Felderbach entlang nach ca. 250 Metern zurück an unseren Ausgangspunkt.

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